Finanzierung der Herdprämie
Also wenn es ja nun so sein soll, daß die Mütter wieder zu Hause bleiben sollen um Brutpflege zu betreiben, dann könnte man ja eigentlich auch konsequent sein und die Hälfte der Abiturplätze und Studienplätze einsparen. Das lohnt sich ja dann doch nicht; vielleicht reicht es ja auch, wenn die Mädchen nur die Hauptschule absolvieren.
Einen eventuellen Feldversuch soll man aber bitte auf Bayern begrenzen.
Meine Großmutter hat Vorlesungen bei Bose und Einstein besucht. Bis zur Rente hat sie als Studienrätin gearbeitet und viele junge Menschen so geprägt, daß sie ihr noch nach vielen Jahren geschrieben haben.
Meine Mutter hat mit 4 Kindern und Vollzeitjob noch ein Fernstudium gemacht.
Meine Schwiegrmutter hat die Kleidung für DDR-Olympia-Mannschaften entworfen.
Ich hab vor 20 Jahren nach den Studium hier mit angefangen, unsere Firma aufzubauen und Eingaben an die Stadt geschrieben, um Krippenplätze zu erhalten.
Meine Tochter würde jeden für verrückt erklären, der von ihr erwarten würde, den nach 10 Jahren Lernen und Schuften erkämpften Traumjob wieder an den Nagel zu hängen.
Hint: die Familie besteht nicht nur aus der Mutter. Es gibt auch noch den Vater, Großeltern, Geschwister, Tanten. Und Nachbarn und Freunde.
Also hier wirds nix mit der Herdprämie, hier muß das Geld bitte für Bildung ausgegeben werden.
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Kathi schrub am 13. November 2009 um 14:24 Uhr
Ich fand es auch sehr erschreckend, als ich hörte, wie ernsthaft und ausgiebig über dieses Thema in der Politik diskutiert wird. So ein absolutes Familienfehlmanagement.. wenn ich mein erstes Kind habe, seh ich zu, dass das so schnell wie möglich in eine Kita kommt - um meinen Job weitermachen zu können, der meinem Kind eines Tages hoffentlich eine gute Ausbildung ermöglicht. Werde ich da jetzt eine Rabenmutter sein? Tja, liebe Mama - vielleicht sind wir durch die vielen Frauenvorbilder in unserer Familie auch einfach falsch erzogen worden