Die Kleinigkeiten aus dem Alltag

Wer soll das bezahlen

von: Irmgard 4. April 2009

Es ist zum schwindelig werden.

Milliarden über Milliarden Euros kommen plötzlich irgendwo her und werden in bodenlose Löcher geschüttet.

Je mehr geschüttet wird, desto mehr Leute schreien, daß sie ja jetzt auch ganz schlimm finanzkrisentechnisch betroffen sind und daß mindestens der Mond auf die Erde stürzt, wenn jetzt nicht sofort Milliarden, ach was, Billionen, in deren Löcher gestopft werden.

Dabei hätte es doch so einfach gehen können.

Jedem Bundesbürger über 18 wird eine Million Euro überwiesen.
Alle Kinder bekommen diese dann zu ihrem 18. Geburtstag.

Die Bundesregierung wäre mit 80 Millionen Euro fein aus dem Schneider und könnte gleich damit auch Hartz4 abschaffen und die Leute würden sich neue Autos auch ohne “Abwrackprämie” kaufen.
Unsere Steuergelder könnten z.B. dann dazu verwendet werden, Menschen zu bezahlen, damit sie Kinder betreuen und unterrichten, Pflegebedürftigen helfen, Schulen und Universitäten renovieren, anstatt einem armen Kerl die Cents in der Bettlerbüchse zu zählen.

Ach ja …

Ih Google

von: Irmgard 16. Januar 2009

Das verschnörkelte Google-mini-g hat nicht lange gehalten. Jetzt wirds richtig bunt.

Dafür mußte ich zweimal aufs Bookmark klicken, weil ich dachte, ich wäre jetzt irgendwie falsch.

Google heißt jetzt igoogle (sind die jetzt von Apple gekauft oder wie?) und will, daß ich mir eine persönliche Startseite bastele. Ein persönliches Design soll ich auch noch hinzufügen.

Also nee, liebe Leute, ich will einfach was suchen und dann was finden. Arbeit hab ich auch so genug.

Frohe Weihnachten

von: Irmgard 24. Dezember 2008

und Schnee zum Schneemann bauen und viele Geschenke und daß einem auch noch die zweite Strophe zu den Weihnachtsliedern einfällt und überhaupt ein paar schöne Tage

wünscht Irmgard

Wir lernen Bürokratisch

von: Irmgard 8. August 2008

……. gebot … einhalten - irgend was Neues steht da in Lettern aus vielen Lampen auf der Schilderbrücke über der Autobahn. Bei 130 km/h kann ich nicht so schnell so langen Text lesen; also warte ich bis zur nächsten leuchtenden Inschrift und lese etwas genauer, was ich denn nun schon wieder für ein Gebot einhalten soll.

“Rechtsfahrgebot einhalten!”

Hä?

Rechtsfahrgebot. Ja natürlich fahren wir in Deutschland rechts. Du meine Güte.

Glaubt da ernsthaft irgendein Bürokrat, daß ein Tourist von der britischen Insel oder aus Irland, für den diese Inschrift ja vermutlich gedacht ist, mit diesem Wortungetüm irgendetwas anfangen kann?

Und außerdem müßte das ja dann auch entgegen der Fahrtrichtung stehen, was auf einer Autobahn freilich irgendwie sinnfrei ist.

Ja, ja, ok.
Es hat mich noch ein paar Autobahnkilometer gekostet, bis mir gedämmert ist, was damit gemeint sein könnte.

Kann man nicht irgendwie in verständlichem Deutsch schreiben, was man meint?

Sommer

von: Irmgard 24. Juni 2008

Das sind die schönsten Tage im Jahr: man kann zu Mitternacht noch draußen sitzen, es ist warm, und der Himmel ist im Norden immer noch von einem zarten hellen Streifen gesäumt.

Wie schade, daß diese Zeit nur so kurz ist.

Wer mag, kann sich hier ein wenig Sommer auf den Bildschirm holen:

Sommer

(Sommer 2007 in unserem Garten, von Jan fotografiert)

Bildschirm-Hintergrund 1280×1024 [254kB]
Bildschirm-Hintergrund 1600×1200 [402kB]

Wir sind alle Raubkopierer

von: Irmgard 18. Juni 2008

Es hat mich schon immer gewundert, woher die absurd hohen Verlust-Zahlen kommen, die angeblich durch die bösen Raubkopierer verursacht werden. Jetzt weiß ich es.

  1. Man nehme die Zahl der verkauften Rechner
  2. Man schätze, was der Mensch alles so an Software benötige (vermutlich zum Listenpreis)
  3. man nehme den Umsatz der tatsächlich verkauften Software
  4. und - voilá - man erhält einen gigantischen Verlust.

Also- wer Open Office anstatt MS Office einsetzt, wer seine Bilder mit einem hornalten Picture-Publisher anstatt mit Adobe Photoshop bearbeitet und überhaupt das nicht kauft, von dem er noch nicht mal weiß, daß ers braucht, der gehört zu den Bösen!

Wenn ich das weiterdenke, gehören dazu vermutlich auch diejenigen, die Internetradio hören und nicht 5 neue CDs pro Monat kaufen, weil das vielleicht der geschätzte Bedarf an neuen CDs ist.

Ich spendiere eine Tasse Kaffeesatz.

Google ist kleiner

von: Irmgard 6. Juni 2008

Google FaviconIch denk, das gibts doch nicht, hattest doch gerade einen Tab mit den Suchergebnissen von Google, wo ist der denn hin?

google favicon So sehr hat man das Google-Favicon schon verinnerlicht, daß man erst zweimal hinschauen muß, um dieses geschnörkelte kleine “g” der größten Suchmaschine zuzuordnen.

Tja, soll wohl moderner und zeitgemäßer sein? Ich finds nur kringelig.

Gelb

von: Irmgard 27. April 2008

Aus dem Augenwinkel - Autofahrt von Dresden nach Erfurt

duftende Rapsfelder, sattgelb

Obstbäume auf gelbem Teppich mit grünen Tupfen

Greifvogel mit gelben Füßen auf einem Zaun - Habicht? (vormerken: heute Abend mal bei Wikipedia schauen; nun ja, wenn der Rechner wieder lebt …)

leuchtend gelbe Straßenränder (so sieht Löwenzahn schön aus, nur im Garten mag ich ihn nicht)

noch einmal gelbe Füßchen auf einem kleinen Strauch (wie hält der Vogel sich nur fest an den dünnen senkrechten Ästen?)

gelbe Kleckse auf der Scheibe

ein quietschgelber Silo (?)

gelbe Spitzen der Burger-Krone

noch mehr gelbe Kleckse

gelbes Fahrrad an dem Auto vor uns

Rapsfelder mit leicht gelben Schimmer (ist in Erfurt offenbar doch kälter als in Dresden)

gelbes M

gelbe Tonnen