Der Garten mit dem Teich: unsere kleine Welt zum Erholen und Entdecken

Herbst

von: Irmgard 22. Oktober 2008

Der Sommer hat sich in diesem Jahr klammheimlich davongeschlichen. Kein schöner Altweibersommer mehr sondern kalte Septembertage.

Der Oktober erfreut uns aber wenigstens mit bunten Dahlien und leuchtenden Herbstastern.
Herbstastern
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Herbstastern mit Biene
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Fotografiert von Jan im Oktober 2008

Garten-Tagebuch Juni 2008

von: Irmgard 16. Juni 2008

Drei Wochen lang nicht im Garten gewesen und dabei einiges verpaßt: den Hagel, der die neugepflanzten Blümchen und das Basilikum getötet hat, die lange Trockenheit, der offensichtlich einige Dahlien zum Opfer gefallen sind, die blühenden Lilien am Teich.

Der letzte Regen hat das Grün förmlich explodieren lassen und ich habe erst einmal Sträucher hinter dem Teich und die Hecke zum Nachbarn auf ihre Plätze zurückdrängen müssen.

Am Pflaumenbaum ist wieder nichts dran, wie schade. Der Kirschbaum hat ein wenig angesetzt - zum Naschen reicht es. Dafür hängt der Apfelbaum in seinem 2-Jahres-Rhythmus wieder übervoll und auch die Beerensträucher versprechen eine reiche Ernte.

Von Jans so sorgsam gezogenen und eingepflanzen Lupinen ist nichts übrig geblieben. Vor 3 Wochen war das Lupinenbeet saftig grün und die kleinen Pflanzen hatten ihre ersten Blüten angesetzt. Nun ist alles ratzekahl von Blattläusen abgefressen, das ist unglaublich. Da muß in Zukunft wohl doch die chemische Keule ran.

Die Libellenlarven im Teich werden immer größer, und immer mehr werden es auch, so scheint es mir. Da wird es wohl auf absehbare Zeit nichts werden mit kleinen Kröten oder Fröschen.

Tagebuch-April2008

von: Irmgard 28. April 2008

Dieses sonnige Wochenende im Garten hat leichten Muskelkater hinterlassen.

Meine Schwester hat uns kistenweis Pflanzen mitgegeben: Erdbeeren und Tomaten, Zinnien und Tagetes und noch dies und das.

Aber bevor ich die pflanzen konnte, mußten die Beete vorbereitet werden. Dazu brauchte ich auch Kompost-Erde. Um da heran zu kommen, mußte der Komposthaufen gesiebt werden. Um den halbverotteten Kompost dann unterzubringen, brauchten wir endlich die schon lange geplante Kompost-Horde.

Also haben Jan und Georg erst mal einen halben Tag lang gesägt und gehämmert und ich hab mich bemüht, das Unkraut einzudämmen, das immer viel schneller wächst, als ich hinterherkommen kann.

Beim Umsetzen des Komposthaufens haben wir außer Millionen (mindestens) von Regenwürmern auch etliche Engerlinge freigelegt, die ich vorsichtig mit ein paar Schaufeln Komposterde umquartiert habe - und ein Mäusenest. Hab mir schon gedacht, daß ich in dem warmen Kompost auf einige Bewohner treffen würde. Aber leider war unsere Katze schnell und hat Mama  Maus gefangen, nun ja.

Jetzt wachsen ein Dutzend Tomatenpflanzen verschiedenster Sorten, etliche Erdbeeren und viele neue Blumen - die Nachbarin hat mir noch zwei Büschel von ihren schönen dunkel-lila Herbstastern überlassen.

Die kleinsten Dahlien sind in der Erde, die Beeren gedüngt und gemulcht; die Maiglöckchen dezimiert, der Rasen ist gemäht und der Löwenzahn gestochen. Katharina feierte die erste Grillparty in diesem Jahr mit kleinem Lagerfeuer.

Alles in allem ein erfolgreiches Wochenende :)

Liebe im Teich

von: Irmgard 30. März 2008

Ende März: es ist einigermaßen frühlingshaft und im Teich erwacht das Leben wieder.

Ich sehe 5 oder 6 Kröten, die sich zwischen den Wasserpflanzen tummeln und will dieses gleich der family mitteilen - nur um mir sagen zu lassen, daß es mindestens 20 seien. Und tatsächlich - je länger man hinschaut, desto mehr erschließt sich das Gewimmel im Modder. Man sagt ja, daß solcherlei Getier an den Ort der Geburt zurückkäme, um für weiteren Nachwuchs zu sorgen.

Nun ja - da mag was dran sein - oder es liegt einfach daran, daß es kaum noch stehende Gewässer in unserer Gegend gibt. Wie auch immer, die Kröten lieben unseren Teich:

Liebe Kröten