Dieses sonnige Wochenende im Garten hat leichten Muskelkater hinterlassen.
Meine Schwester hat uns kistenweis Pflanzen mitgegeben: Erdbeeren und Tomaten, Zinnien und Tagetes und noch dies und das.
Aber bevor ich die pflanzen konnte, mußten die Beete vorbereitet werden. Dazu brauchte ich auch Kompost-Erde. Um da heran zu kommen, mußte der Komposthaufen gesiebt werden. Um den halbverotteten Kompost dann unterzubringen, brauchten wir endlich die schon lange geplante Kompost-Horde.
Also haben Jan und Georg erst mal einen halben Tag lang gesägt und gehämmert und ich hab mich bemüht, das Unkraut einzudämmen, das immer viel schneller wächst, als ich hinterherkommen kann.
Beim Umsetzen des Komposthaufens haben wir außer Millionen (mindestens) von Regenwürmern auch etliche Engerlinge freigelegt, die ich vorsichtig mit ein paar Schaufeln Komposterde umquartiert habe - und ein Mäusenest. Hab mir schon gedacht, daß ich in dem warmen Kompost auf einige Bewohner treffen würde. Aber leider war unsere Katze schnell und hat Mama Maus gefangen, nun ja.
Jetzt wachsen ein Dutzend Tomatenpflanzen verschiedenster Sorten, etliche Erdbeeren und viele neue Blumen - die Nachbarin hat mir noch zwei Büschel von ihren schönen dunkel-lila Herbstastern überlassen.
Die kleinsten Dahlien sind in der Erde, die Beeren gedüngt und gemulcht; die Maiglöckchen dezimiert, der Rasen ist gemäht und der Löwenzahn gestochen. Katharina feierte die erste Grillparty in diesem Jahr mit kleinem Lagerfeuer.
Alles in allem ein erfolgreiches Wochenende 